Inmitten der Stadt, unterhalb des alten Marktes, liegt die Wasserburg. Es wird vermutet, dass im 10.Jahrhundert mit dem Bau von befestigten Anlagen in unserer Region begonnen wurde. 1977 begannen Schüler und der damalige Ortschronist Fritz Frank mit dem Beräumen des Burggeländes. Der Wiederaufbau der Wasserburg in den jetzigen Zustand ist das Ergebnis unzähliger Arbeitsstunden von Geschichtsbegeisterten der Stadt Schkölen.
Im Umfeld von Schkölen sind Bodendenkmäler und eine geschützte Natur zu finden, die sich durch Radwanderung und Reittouristik besonders gut erkunden lassen. Durch den Energieradweg und den Radweg auf der alten Bahntrasse ist Schkölen touristisch überregional vernetzt. Interessant sind die Hünen- und Hügelgräber der mittleren Bronzezeit im Dorstewitz und im Lohholz und die 300-jährige Eiche im Fritschental.
Überregional bekannt wurde die Stadt Schkölen in jüngster Zeit durch den Bau der Wohnanlage „Lebensherbst“ im Stadtzentrum. Die schmucken Holzhäuser sind inzwischen ein markantes Wahrzeichen. Mit dem Engagement des Unternehmers Paulus Nettelnstroth ist die alte Industriebrache „Dichtungswerk“ zu einem multifunktionalen Wirtschaftsstandort entwickelt worden.
Von der langen Tradition des Hopfenanbaus um Schkölen zeugen die ausgedehnten Hopfenfelder der Hopfenbauerfamilie Fuß.
Infrastrukturfaktoren sind die medizinische Grundversorgung im MVZ Dr.Kielstein, eine Zahnarztpraxis sowie verschiedene medizinischen Praxen. Die Grund- und Regelschule am Stadtpark sowie der Kindergarten sind wichtige Bausteine für die Betreuung und Ausbildung der Kinder und Jugendlichen.